Aus der Jugendarbeit

Aus der Jugendarbeit


# Jugend
Veröffentlicht am Freitag, 8. Mai 2020, 15:00 Uhr

Ich kann mich an keinen Moment in meiner beruflichen Laufbahn erinnern, in der in so kurzer Zeit so gravierende Veränderungen stattgefunden haben. Einerseits wurde in den letzten Wochen sehr viel neues ausprobiert, andererseits mussten auch viele unserer sehr erfolgreichen Veranstaltungen verschoben oder abgesagt werden.

Die Umstellung auf digitale Formate in der Jugendarbeit hat sehr gut geklappt. Viele Junge Gemeinden trafen sich in den vergangenen Wochen digital per Videokonferenz, der CVJM Oderbruch entwickelte ein kleines geistliches Format für jeden Tag und digitale Mitmachangebote. Aus dem Konvent der Jugendmitarbeitenden heraus entwickelten wir einen wöchentlich stattfindenden digitalen Gottesdienst United@Home, der es ermöglichte, viele Jugendliche in das Gottesdienstgeschehen mit einzubinden. In diesem Format feierten wir die Verabschiedung von Christoph Ritter, dem ehemaligen Kreisbeauftragten für die Jugendarbeit, einen Ostergottesdienst und einen musikalischen Gottesdienst zu Kantate mit Musikern aus Wittenberg und Kenia, der Kinder- und Jugendkantorei aus Frankfurt und mit vielen Beiträgen aus dem Kirchenkreis.

Eine wirklich schlechte Nachricht bringt die Corona-Pandemie mit sich. Nach Beratungen im Mitarbeiterkollegium und mit der Kirchenkreisleitung kamen wir zum Entschluss, in diesem Jahr alle großen Jugendfahrten in den Sommerferien abzusagen. Das betrifft vor allem das KonfiCamp, die Norwegenfahrt und die Schwedenfahrt der Region Bad Freienwalde. Leider musste auch die Internationale Jugendbegegnung in Kenia im Oktober abgesagt werden. Viele Konfirmationen in unserem Kirchenkreis wurden in den Herbst oder gleich auf das nächste Jahr verschoben.

Zur Zeit entwickeln wir ein Alternativangebot für die Sommerferien, das vor allem kleinere, kürzere und dezentralere Aktionen umfasst.

Alle Mitarbeitenden der Jugendarbeit stehen jederzeit für Gespräche, Telefonate oder Mails zur Verfügung und wir freuen uns auf den Tag, wenn wir wieder unsere Gruppen sehen können. 

Thomas Schüßler, Kreisjugendpfarrer

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