Abschiede und Neubeginn

Abschiede und Neubeginn


# Neuigkeiten
Veröffentlicht am Freitag, 8. Mai 2020, 18:00 Uhr

Herzlich verabschiedet wurde in einem „Zoom-Gottesdienst“ am 19. April der Kreiskirchliche Beauftragte für die Jugendarbeit Christoph Ritter. Herr Ritter begann seinen Dienst als Jugendmitarbeiter an der St. Marien-Domgemeinde am 1. November 2003. Er war maßgeblich beteiligt an dem Aufbau der kreiskirchlichen Konfirmandencamps mit stetig wachsender Teilnahmezahl im Sommer und an der Entwicklung und Umsetzung der Konzeption der kreiskirchlichen Jugendarbeit im neu gebildeten Kirchenkreis. Im gut besuchten Verabschiedungsgottesdienst gab es zahlreiche Anlässe für Dankbarkeit, Gelächter und Rührung. Wir wünschen ihm Gottes Segen in seinem neuen Dienst als Pädagogischer Vorstand bei JuSeV, dem Trägerverein der Ev. Schule Rauen und der Ev. Jugendbildungs- und -begegnungsstätte Hirschluch. 

Die Nachfolge von Christoph Ritter wird auf vier Schultern gelegt:

50% Stellenanteile für die Jugendarbeit in der Region Fürstenwalde hat seit dem 1. März Frau Seraja Hoffmann übernommen. Frau Hoffmann hat Theatertechnik studiert und im März ihr Bachelorstudium der Gemeindepädagogik an der Ev. Hochschule Berlin abgeschlossen. Am nordöstlichen Berliner Stadtrand leitet sie seit mehreren Jahren eine Junge Gemeinde. Besonders an der Arbeit in unserem Kirchenkreis hat sie das Konzept der Konfirmandencamps interessiert, an denen sie bereits im Rahmen eines Praktikums teilgenommen hat. Neben der 50%igen Berufstätigkeit strebt sie den Masterabschluss in der Gemeindepädagogik an.

Die Leitungs- und Koordinierungsaufgaben in der Jugendarbeit übernimmt nun der schon lange im Kirchenkreis tätige Kreisjugendpfarrer Thomas Schüßler, dessen Stellenanteile dafür nun von 50% auf 100% erhöht werden.




Ebenfalls in der Jugendarbeit hat Herr Jan Kuberski am 1. April als Jugendmitarbeiter für die Regionen Frankfurt und Eisenhüttenstadt den Dienst begonnen. Herr Kuberski kommt ursprünglich aus der Jugendarbeit in Guben. Beruflich war er bisher im Event-Bereich tätig. Wir freuen uns, dass er berufsbegleitend eine gemeindepädagogische Ausbildung beginnen wird. In der aktuellen Situation konnte er schnell seine guten Kenntnisse im Bereich der neuen Medien einsetzen und in der Jugendarbeit Videokonferenzen und „Zoom-Gottesdienste“ als Konferenzschaltung ermöglichen.

Zum 1.8. werden zwei Pfarrstellen besetzt:

Mit der Verwaltung der seit dem August 2019 vakanten Pfarrstelle in Eisenhüttenstadt wird Pfn. Dr. Elisabeth Rosenfeld vom Konsistorium beauftragt. Pfn. Dr. Rosenfeld war nach dem Entsendungsdienst in Guben und dem Einsatz als Pfarrerin für Geflüchtete im Sprengel Görlitz zuletzt ein Jahr mit ihrem zweiten Kind Jeremias in Elternzeit. Als Frau von Pf. Mathias Wohlfarth wohnt sie bereits seit mehreren Jahren in Ziltendorf nahe Eisenhüttenstadt.

Mit der Verwaltung der Pfarrstelle in Storkow wird nach dem Stellenwechsel von Pfn. Judith Kierschke nach Kanada zum 1.8. der ordinierte Gemeindepädagoge Robert Parr beauftragt. Herr Parr war zuletzt acht Jahre als Jugendpfarrer in den Regionen Seelow und Bad Freienwalde und in der Leitung des CVJM im Oderbruch tätig.

In beiden Fällen konnten wegen des Versammlungsverbots keine Probegottesdienste und Pfarrwahlen durchgeführt werden, so dass zunächst zweijährige Beauftragungen ausgesprochen wurden. In dieser Zeit sollen die Pfarrwahlen dann durchgeführt werden und die Stellen längerfristig übertragen werden.

Schließlich gab es auch einen Neuanfang in der Kirchlichen Verwaltung:

Frau Beate Tründelberg aus dem Bereich Grundstückswesen wechselte zum 1.4. zurück in ihre alte Arbeitsstelle in Eisenhüttenstadt und spart so täglich fast zwei Stunden Fahrwege. Sie bleibt dem Kirchenkreis als Kreissynodale verbunden.

Für ihre Stelle wurde ab dem 16. März Herr Tobias Augstein eingestellt. Herr Augstein hat Wirtschaft und Recht an der Hochschule in Wildau studiert und arbeitet sich schnell in das Kirchliche Grundstückswesen ein. Wir freuen uns, dass eine rasche Stellenbesetzung nach dem Weggang von Frau Tründelberg möglich war.

Aus dieser Welt verabschieden mussten wir schließlich Pfn.i.R. Sigrun Nagorsnik aus Fürstenwalde. Sie war von 1979 bis 2009 Pfarrerin in der St. Marien-Domgemeinde und dann in der Ev. Kirchengemeinde Fürstenwalde-Süd. Einen besonderen Schwerpunkt legte sie neben zahlreichen anderen Tätigkeiten in der Seelsorge und der Seelsorgeausbildung und in der Begleitung der Russlanddeutschen, die v.a. in den 1990er Jahren in unser Land kommen. Pf. Steffen Madloch leitete die Beisetzung am 28. April in Neuendorf im Sande.


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