Le​tzte Tagung der Kreissynode in der Legislaturperiode

Le​tzte Tagung der Kreissynode in der Legislaturperiode


# Bericht aus dem Kirchenkreis
Veröffentlicht am Samstag, 14. September 2019, 12:25 Uhr

Sa., 23. November 2019, 9-15 Uhr, Dom St. Marien Fürstenwalde (Spree)

Letzte Tagung der Kreissynode in der Legislaturperiode

Die Kreissynode ist das „Parlament des Kirchenkreises“. Aus jeder Region des Kirchenkreises werden Gemeindeglieder und Pfarrerinnen bzw. Pfarrer als Mitglieder der Kreissynode gewählt. Außerdem entsenden unterschiedliche Arbeitsgebiete und Institutionen Vertretungen, und bis zu einem Fünftel der Mitglieder können vom Kreiskirchenrat berufen werden. So hatte die aktuelle Kreissynode des Kirchenkreises zuletzt 93 Mitglieder aus allen Bereichen seines Lebens.

Die Kreissynode entscheidet über die Grundlinien des kirchlichen Lebens im Kirchenkreis ebenso wie über den Stellenplan und die jährlichen Haushalte. Zur Vorbereitung ihrer Entscheidungen bildet sie Ausschüsse und Arbeitsgruppen, die eng mit den jeweiligen Verantwortlichen in den verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten.

Die Mitglieder der Kreissynode werden alle sechs Jahre nach den Gemeindekirchenratswahlen von den neu konstituierten Gemeindekirchenräten gewählt. Die letzte Wahl fand somit 2014 statt – damals war gerade der neue Kirchenkreis Oderland-Spree gebildet worden.

Nun tritt die Kreissynode zum letzten Mal in der aktuellen Zusammensetzung zusammen. In den vergangenen sechs Jahren hat sie zahlreiche Themen behandelt. Besonders wichtig für das Leben in den Kirchengemeinden waren dabei unter anderem

  • die Erarbeitung und Verabschiedung der Stellenpläne 2016-2018 sowie 2019-2021, 
  • die Ermutigung zur und Unterstützung für die Begleitung von Geflüchteten im Zuge der Ankunft der v.a. syrischen Flüchtlinge im Jahr 2015
  • die Impulse zur Erarbeitung regionaler Konzeptionen kirchlichen Lebens zur Verstärkung der Zusammenarbeit der Kirchengemeinden in einer Region,
  • die Vorbereitung und Koordinierung der Feiern zum 500. Reformationsjubiläum 2017 im Kirchenkreis
  • die Einrichtung der Pfarrstelle für Bildung und Ehrenamt zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements,
  • die Verabschiedung eines Öffentlichkeitsarbeitskonzeptes zur Verbesserung der inneren und äußeren Kommunikation
  • sowie zuletzt auch der Impuls zu einer offeneren Praxis der Feier des Abendmahls.

Durch ihre Haushaltsbeschlüsse ermöglichte die Synode eine rege Bautätigkeit im Kirchenkreis, darunter zahlreiche Kirchensanierungen sowie den Neubau der Ev. Kindergartens Apfelbäumchen in Fürstenwalde.

Geleitet wurde die Synode zunächst von Rolf Lindemann, der sein Amt nach seiner Wahl zum Landrat im Landkreis Oder-Spree abgab. Zu seinem Nachfolger wurde der Physiker Dr. Martin Jenssen, stellvertretender Schulleiter an den Evangelischen Johanniter-Schulen in Wriezen, gewählt.

Bei der letzten Tagung der Kreissynode in ihrer aktuellen Zusammensetzung werden die Synodalen zusammen einen Abendmahlsgottesdienst feiern und dann gemeinsam Rückschau auf die vergangenen Jahre halten.
Die Synodensitzung ist öffentlich. 
Frank Schürer-Behrmann

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